Rocrail

Signale in Rocrail einrichten und mit Fahrstraßen verknüpfen

Zuletzt aktualisiert am 09.10.2026

Signale machen den Betriebszustand auf der Anlage sichtbar. Damit sie passend zu den Fahrstraßen schalten, müssen sie in Rocrail richtig angelegt sein.

Welches Signal willst du abbilden?

Überlege zuerst, ob du nur ein Signalbild in Rocview anzeigen oder ein echtes Signal auf der Anlage schalten möchtest. Für ein reales Lichtsignal benötigst du einen passenden Signaldecoder und korrekte Adressen. Die Anzahl möglicher Aspekte hängt von Signalobjekt, Vorbild und Hardware ab.

Signal im Gleisplan anlegen

Setze ein Signalobjekt an die richtige betriebliche Stelle, zum Beispiel vor die Einfahrt von bk1 in den Bahnhof oder vor die Ausfahrt aus bk2 Richtung bk4. Vergib eine eindeutige Kennung und prüfe seine Orientierung. Für einen ersten Test reichen meist zwei Begriffe wie Halt und Fahrt.

Signaleinstellung und Route

Die Fahrstraßen- und Blocklogik entscheidet, ob eine Fahrt zulässig ist. Ein grün gezeichnetes Signal ersetzt keine sichere Blockreservierung. Prüfe daher zuerst, ob die Route tatsächlich gestellt werden darf, und verbinde anschließend die Anzeige oder Schaltung des Signals mit dem richtigen betrieblichen Zustand.

Testen ohne gefährliche Schlussfolgerungen

Beobachte die Signalbilder bei freier, reservierter und gesperrter Fahrstraße. Ein Signal, das nie auf Halt zurückschaltet, deutet auf eine falsche Zuordnung oder einen Decoderfehler hin. Im Modellbetrieb dürfen optische Signale nicht als alleinige Kollisionssicherung angesehen werden.

Wenn es nicht klappt

Ein Signal, das dauerhaft Fahrt zeigt, ist kein Beweis einer erlaubten Zugfahrt. Prüfe, ob seine Steuerung an den erwarteten Betriebszustand gekoppelt ist.

Signale am Fahrweg platzieren

Ein Einfahrsignal vor bk1 kann die Zufahrt in den Bahnhof darstellen. Weitere Signale können vor der Ausfahrt aus bk2 oder bk3 Richtung bk4 liegen. Für den Einstieg reicht ein einfaches Halt/Fahrt-Signal. Entscheidend ist, dass das Signalobjekt in Rocrail zur tatsächlichen Betriebsstelle passt.

Anzeige und echte Hardware trennen

Ein Signalbild im Gleisplan ist zunächst eine Anzeige. Soll ein physisches Modellbahnsignal leuchten, muss die entsprechende Decoder- oder Ausgangsadresse eingerichtet sein. Prüfe zuerst die einzelnen Signalbilder und erst danach die Verknüpfung mit dem Betriebsablauf.

Signale ersetzen keine Fahrstraße

Auch wenn das Signal Fahrt anzeigt, darf ein Zug nur dann fahren, wenn die passende Route und die Blockbedingungen stimmen. Teste deshalb zuerst die Routen bk1 → bk2 und bk1 → bk3, bevor du zusätzliche Signale einbindest. So kannst du einen Fehler eindeutig einordnen.

Darauf kommt es beim Praxistest an

Bei der Einfahrt aus bk1 kann das Signal an der Zufahrt nur dann sinnvoll Fahrt anzeigen, wenn der Fahrweg tatsächlich verfügbar ist. Kontrolliere deshalb die Route und die Belegung der beiden Bahnhofsgleise getrennt vom Signaldecoder. Eine korrekt leuchtende grüne LED beweist nicht, dass alle betrieblichen Bedingungen erfüllt sind.

Weitere Anleitungen

Mehr zu diesem Thema: Rocrail Fahrstraßen erstellen und automatisch schalten. Bahnhof in Rocrail abbilden: Blöcke, Weichen und Fahrstraßen. Weichen in Rocrail einrichten und Adressen zuweisen.

Quellen und Dokumentation

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