Zuletzt aktualisiert am 22.09.2026
Die Eisenbahnfreunde Bebra betreiben ihr Museum im ehemaligen Wasserturm von Bebra – einem der markantesten Bauwerke der Stadt, die selbst als Eisenbahnerstadt gilt. Der Verein wurde im Dezember 1985 von 15 Eisenbahnbegeisterten gegründet.
Museum im Wasserturm
Der Wasserturm mit seiner charakteristischen kugelförmigen Haube und dem Schriftzug „BEBRA“ ist von den Bahnanlagen aus weithin sichtbar. Im Inneren zeigt der Verein ein kleines, aber sorgfältig zusammengetragenes Eisenbahnmuseum.
Schmalspur-Museumsbahn und Betriebswerk
Zum Museum gehört eine schmalspurige Museumsbahn. 2002 richtete der Verein ein Schmalspur-Betriebswerk mit Werkstatt und Lokschuppen ein – untergebracht in vier erworbenen 40-Fuß-Containern. Das ist eine pragmatische Lösung, wie sie für ehrenamtliche Vereine typisch ist.
Öffnungszeiten
- Erster Sonntag im Monat von April bis September, jeweils 10–17 Uhr
- Zusätzlich an Ostermontag, Pfingstmontag und am 3. Oktober
Stand: September 2026.
Anfahrt und Kontakt
Am Wasserturm in Bebra, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. E-Mail ef-bebra@web.de.
Gut zu wissen
Bebra war jahrzehntelang einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Deutschlands – bis zur deutschen Teilung Umsteigepunkt im Ost-West-Verkehr, danach Grenzbahnhof. Wer das Museum besucht, sollte sich Zeit nehmen, auch den Bahnhof selbst anzusehen.
Für wen sich der Besuch lohnt
Für alle, die auf der Nord-Süd-Achse unterwegs sind und einen Zwischenstopp suchen. Die Kombination aus Wasserturm, Schmalspurbahn und Eisenbahnerstadt macht Bebra zu einem Ort, an dem die Bahngeschichte auch außerhalb des Museums sichtbar ist.
Offizielle Seite: ef-bebra.de
Bildnachweise
- Wasserturm Bebra über den Bahnanlagen – Foto: GeorgDerReisende, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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