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Rocrail mit DR5000 und YaMoRC YD7001: Was bei der Einrichtung wichtig ist

Zuletzt aktualisiert am 09.10.2026

Für die DR5000 und die YaMoRC YD7001 musst du in Rocrail die richtige Verbindung einstellen. Prüfe vorher, welche Schnittstellen deine Zentrale tatsächlich anbietet.

DR5000 und YD7001 auseinanderhalten

Die Digikeijs DR5000 und die YaMoRC YD7001 gehören in ein ähnliches Einsatzumfeld, sind aber keine identischen Geräte. Firmwarestand, Netzwerkparameter und unterstützte Schnittstellen müssen für das konkret eingesetzte Modell geprüft werden. Übernimm deshalb keine komplette Konfiguration ungeprüft von der jeweils anderen Zentrale.

Verbindung zur Software planen

Klär zunächst, ob du Rocrail über LAN oder USB verbinden willst und welche Protokollschnittstelle die jeweilige Firmware bereitstellt. Richte das Gerät mit seinem vorgesehenen Herstellerwerkzeug ein und teste anschließend die Erreichbarkeit. Erst danach legst du den passenden Rocrail-Treiber an.

Lok- und Weichenbetrieb getrennt testen

Prüfe zunächst die Gleisspannung und eine einzelne Lokfahrt. Danach kontrolliere eine Weiche und den zugehörigen Digitaldecoder. Falls die Zentrale mehrere Protokolle bereitstellt, dokumentiere genau den in Rocrail verwendeten Kommunikationsweg.

Rückmeldung und Migration

Bei einem Wechsel von DR5000 auf YD7001 müssen Rückmeldebus, Adressabbildung und vorhandene Geräte geprüft werden. Sichere den Rocrail-Arbeitsbereich und dokumentiere die bisherige Schnittstellen-ID. Teste jeden relevanten Rückmelder, bevor du mehrere Züge automatisch fahren lässt.

Wenn es nicht klappt

Nach einem Zentralenwechsel erst Lokfahrt, dann Weichen, dann alle Melder testen. Erst nach dieser Reihenfolge Automatikversuche starten.

Zentrale und Treiber passend auswählen

Die DR5000 und die YD7001 sind eigenständige Zentralen. Prüfe zuerst, welche Schnittstelle und welches Protokoll deine konkrete Firmware bereitstellt und welchen Treiber Rocrail dafür vorsieht. Übernimm nicht automatisch die Einstellungen einer z21.

Netzwerk oder USB bewusst wählen

Je nach Gerät und Konfiguration können unterschiedliche Verbindungswege möglich sein. Entscheide dich zunächst für einen Weg und prüfe dessen Adresse beziehungsweise Schnittstelle. Erst wenn eine einzelne Lok reagiert, solltest du zusätzliche Rückmeldemodule einbinden.

Rückmeldebus getrennt prüfen

Rückmeldeadressen hängen vom angeschlossenen Bus und der gewählten Zentralschnittstelle ab. Teste einen Eingang vollständig, bevor du das Muster auf weitere Melder überträgst. Für das Beispiel bk1 → bk2 sind die Hardwaremeldung und die Rocrail-Blockereignisse getrennt zu prüfen.

Darauf kommt es beim Praxistest an

Bei einem Wechsel von einer bisherigen Zentrale auf DR5000 oder YD7001 ist der vorhandene Rocrail-Arbeitsbereich zwar hilfreich, doch die Interface-Einstellungen müssen erneut geprüft werden. Speichere vorher eine Kopie. Teste anschließend dieselbe Lok und denselben Sensor, um Unterschiede der Zentralentreiber früh zu erkennen.

Weitere Anleitungen

Mehr zu diesem Thema: Rocrail verbindet sich nicht mit der Digitalzentrale. Rückmelder in Rocrail einrichten und richtig zuordnen. Weichen in Rocrail einrichten und Adressen zuweisen.

Quellen und Dokumentation

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