Zuletzt aktualisiert am 22.09.2026
Der Lokpark Braunschweig ist die Museumsanlage des Vereins Braunschweiger Verkehrsfreunde (VBV). Anders als in einem klassischen Museum stehen die Fahrzeuge hier nicht nur ausgestellt, sondern werden vom Verein gewartet, instand gesetzt und im Betrieb eingesetzt.
Eine Werkstatt, die man besuchen kann
Der Lokpark ist in erster Linie Heimat und Arbeitsstätte der historischen Züge des VBV. Besucher sehen deshalb weniger eine kuratierte Ausstellung als einen arbeitenden Bahnbetrieb – mit allem, was dazugehört. Für Technikinteressierte ist genau das der Reiz.
Wichtig zur Planung: nur an Terminen geöffnet
Der Lokpark ist nicht dauerhaft zugänglich. Geöffnet wird nur an den Besuchstagen, die der Verein in seinem Terminkalender veröffentlicht – in der warmen Jahreszeit typischerweise monatlich. Außerhalb dieser Termine ist das Gelände geschlossen. Eine Anfahrt ohne vorherigen Blick in den Kalender geht also mit hoher Wahrscheinlichkeit schief.
Unabhängig davon sind Gruppenführungen nach Absprache jederzeit möglich; sie dauern etwa anderthalb Stunden und kosten 6 € je Person.
Stand: September 2026. Aktuelle Termine im Veranstaltungskalender des VBV.
Zugfahrten
Neben dem Geländebetrieb führt der Verein Zugfahrten durch, unter anderem mit dem „Asse-Bummler“. Sonderzüge lassen sich mieten, das Gelände wird auch als Veranstaltungsort vermietet.
Kontakt und Anfahrt
Verein Braunschweiger Verkehrsfreunde e. V., Schwartzkopffstraße 3, 38126 Braunschweig. Telefon 0531 264034-0.
Für wen sich der Besuch lohnt
Der Lokpark ist eine Adresse für Leute, die sich für Fahrzeugtechnik und Instandhaltung interessieren – und für alle, die einen der Besuchstage mit einer Fahrt kombinieren. Wer spontan ein Museum sucht, ist hier falsch: ohne Termin im Kalender kommt man nicht hinein.
Offizielle Seite: vbv-bs.de/lokpark
Bildnachweise
- Blick über das Gelände – Foto: Joachim Lutz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
- Diesellok NOHAB MY 1142 – Foto: Verograph, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
- Historischer Abteilwagen – Foto: ErwinMeier, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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